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Baustellen-Logistik & Mosaik-Magie: Wenn die Wand zum Kunstwerk wird

  • Autorenbild: CreaKauz
    CreaKauz
  • 5. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. März

Endstation: Schulhofswand


Erinnert ihr euch an das Modul, in dem wir auf dem Boden knieten und quadratmeterweise Netze beklebt haben? Im neunten Modul der Mosaikbauschule wurde es endlich ernst: Die Montage in Schwelm stand an! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Fragmente aus der Werkstatt endlich ihren Bestimmungsort erreichen – und das bei strahlendem Sonnenschein.




Die Wand bereitet sich vor


Bevor der erste Stein kleben durfte, war Millimeterarbeit gefragt. Schablonen wurden auf die Wand übertragen, Flächen grundiert und gestrichen. Damit unser Mosaik auch Jahrzehnte überdauert, kam an den entscheidenden Stellen Quarzsandgrundierung zum Einsatz – der "Superkleber" unter den Untergründen.




Das Riesenpuzzle am Boden


Stellt euch vor, ihr habt ein Mosaik von mehreren Metern vor euch, das in handliche Stücke zerschnitten wurde. Bevor es an die Wand ging, haben wir alles auf dem Boden ausgelegt. Ohne unsere vorherigen Markierungen auf den Netzen wären wir hier wahrscheinlich verzweifelt. Es war wie ein gigantisches Puzzle für Erwachsene.





Kleber, Kraft und kleine Pannen


Der eigentliche Kraftakt war das Anbringen:


1. Etappenarbeit: Frostsicherer, flexibler Fliesenkleber wurde aufgetragen, glattgestrichen und mit dem Zahnspachtel aufgeraut.


2. Teamwork: Mit vereinten Kräften drückten wir die Netzsegmente in das Kleberbett.


3. Die Realität: Natürlich blieb es nicht aus, dass sich hier und da ein Steinchen vom Netz verabschiedete. Also hieß es: Ruhe bewahren und die "Ausreißer" einzeln wieder ins Bild einfügen.


Kauz-Tipp für saubere Fugen: Wir haben die Fliesen nicht nass abgewischt. Wir ließen den Mörtel antrocknen und rieben ihn dann mit der Handfläche (bitte nur mit Handschuhen!) und einem trockenen Tuch ab. So bleiben die Fugen schön voll und werden nicht "ausgewaschen".



Das Finish mit Hindernissen


Da wir auf einem Schulhof arbeiteten, war Sicherheit oberstes Gebot. Jede Kante wurde abgeschliffen, damit sich kein Kind beim Drüberstreichen verletzen kann.

Zum Schluss kam die Reinigung mit Zementschleierentferner. Eine heikle Sache! Der Reiniger ist aggressiv und hinterlässt auf frischer Fassadenfarbe unschöne Streifen. Trotz aller Vorsicht ging ein wenig daneben – aber hey, wozu hat man fleißige Helfer mit Pinseln, die das Malheur direkt wieder überstrichen haben?




Das Finish mit Hindernissen


Da wir auf einem Schulhof arbeiteten, war Sicherheit oberstes Gebot. Jede Kante wurde abgeschliffen, damit sich kein Kind beim Drüberstreichen verletzen kann.

Zum Schluss kam die Reinigung mit Zementschleierentferner. Eine heikle Sache! Der Reiniger ist aggressiv und hinterlässt auf frischer Fassadenfarbe unschöne Streifen. Trotz aller Vorsicht ging ein wenig daneben – aber hey, wozu hat man fleißige Helfer mit Pinseln, die das Malheur direkt wieder überstrichen haben?



Danke an alle, die die Fotos gemacht haben. Es haben sich unter meine eigenen Fotos sicher auch welche von meine Mitstudenten gemischt.


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