Herzblut hat seinen Preis: Vom Künstler zum Kunstunternehmer
- CreaKauz

- 3. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Tagen
Visionen sichtbar machen
Im elften Modul der Mosaikbauschule wurde es ernst – aber auf eine andere Weise. Wir ließen die Zangen kurz beiseite und widmeten uns der Zukunft. Wo sehe ich mich in drei Jahren? Ganz nach dem Motto von Walt Disney: „Alles, was du dir vorstellen kannst, kannst du auch erreichen.“ Wir haben diese Ziele visualisiert und zu Papier gebracht. Denn nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

CreaKauz: Ein Name, der bleibt
Beim Thema Branding und Marketing hatte ich einen klaren Vorsprung. Während andere noch überlegten, war mein Name und mein Logo bereits seit Jahren fest verankert. CreaKauz – das bin ich, das ist meine Mischung aus Kreativität und meiner ganz eigenen, eben „kauzigen“ Art. Es ist schön zu sehen, wie ein Name über die Jahre mit der eigenen Arbeit mitwächst.
Die Kunst der Kalkulation: Verkaufe dich nicht unter Wert!
Ein heikles, aber essentielles Thema ist die Preisgestaltung. Ich sage es ganz deutlich: Verkauft euch nicht unter Wert!Viel zu viele Künstler trauen sich nicht, faire Preise aufzurufen, aus Angst, niemand würde kaufen. Doch meine Erfahrung ist: Wenn jemand sich in ein Werk verliebt, ist er auch bereit, das Herzblut und die Arbeit dahinter zu honorieren. Ein Designerstück oder eine Handwerkerstunde kostet schließlich auch ihr Geld – warum sollte das bei Kunst anders sein?
Wie berechnet man eigentlich ein Mosaik?
Damit aus dem Hobby kein Draufleggeschäft wird, habe ich eine klare Formel gelernt. Der „Grundpreis“ setzt sich zusammen aus:
1. Materialkosten: (Steine, Kleber, Glas, Platten...)
2. Arbeitsstunden: Vom ersten Entwurf bis zum letzten Schliff. Schreibt euch ALLES auf! Man unterschätzt den Aufwand massiv, wenn man nicht haarklein Buch führt.
3. Indirekte Kosten: Werkzeuge, Maschinen, Homepage, Werbung – alles, was man für den Betrieb braucht.
4. Reisekosten: Fahrtwege und Übernachtungen für Projektbesprechungen.
Der Kauz-Profi-Tipp: Wenn ihr den Grundpreis habt, nehmt ihn mal einen „Faktor Idee“ (z. B. Faktor 2). Eure Kreativität ist schließlich das Wertvollste! So habt ihr in Verhandlungen einen Puffer und müsst nicht an eurem wohlverdienten Stundenlohn schrauben.
Rechtliches & Steuern
Wir sind auch auf Firmengründung und Steuern eingegangen. Da ich in der Schweiz lebe und die Mosaikbauschule in Deutschland ist, gibt es hier natürlich Unterschiede. Hier gilt: Eigenverantwortung! Informiert euch vor Ort, was ihr für euren Standort braucht. Ich bin gerade selbst dabei, die Details für mein Schweizer Business genau zu klären.




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