Wo das Glasfieber begann: Skulpturen in Kupferfolientechnik
- CreaKauz

- 15. Apr. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen
Ein echtes Heimspiel
Auf das vierte Modul der Mosaikbauschule habe ich mich ganz besonders gefreut. Das Thema: Glasskulpturen in Kupferfolientechnik. Für mich war das ein echtes Heimspiel, denn mit der Tiffanytechnik hat damals alles angefangen. Sie war der Funke, der mein „Glasfieber“ entfacht hat.
Aber das Schöne am Handwerk ist: Man lernt nie aus. Selbst bei einer Technik, die man in- und auswendig zu kennen glaubt, gibt es immer wieder Kniffe und neue Perspektiven, die alles spannend halten.
Mehr als nur Lampenschirme
Die meisten Menschen denken bei Kupferfolie sofort an die klassischen Tiffanylampen. Doch die Möglichkeiten sind weitaus größer! Man kann dreidimensional bauen und sogar „artfremde“ Materialien wie Muscheln oder Holz mit einbeziehen. Diese Kombination aus der Zerbrechlichkeit des Glases und der Rustikalität von Naturmaterialien hat einen ganz eigenen Reiz.
Das Werkzeug-Set des Glas-Liebhabers
Um in diese Welt einzutauchen, braucht es ein solides Arsenal:
• Schneiden & Brechen: Glasschneider, Brechzange und Kröselzange.
• Schleifen: Schleifpads oder (mein Favorit) eine elektrische Schleifmaschine für glatte Kanten.
• Verbinden: Selbstklebende Kupferfolie, Lötkolben und Lötzinn.
Der Kauz blickt zurück (und nach vorn)
Wenn ich an meine Anfänge mit Tiffany zurückdenke, hätte ich mir damals nie träumen lassen, wo mich dieser Weg noch hinführt. Heute kombiniere ich dieses Wissen mit dem Lasern oder dem Sandstrahlen.
Ein kleiner Gedanke am Rande: Hätte ich damals schon meinen
Plotter gehabt, um mir die Schablonen für die komplexen Formen aus Vinyl vorzuschneiden... der Weg zum perfekten Schliff wäre ein ganz anderer gewesen!
















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