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Zwischen Glasbruch und Schneemassen: Ein Update zum Adelbodenprojekt

  • Autorenbild: CreaKauz
    CreaKauz
  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Es ist Anfang Mai, und während im Flachland der Frühling bereits alles im Griff hat, flüstert mir der Blick Richtung Berge etwas ganz anderes zu. Eigentlich war mein Plan für diesen Beitrag, euch heute die fertige Montage des Mosaiks unter der Bank in Adelboden zu zeigen. (wie Ihr im ersten Teil zu diesem Projekt lesen konntet) Doch wie das bei handgefertigten Unikaten oft so ist: Der Weg zum Ziel ist selten eine gerade Linie.


Ein langer, farbenfroher Streifen eines unfertigen Mosaik-Projekts liegt auf dem Betonboden einer Werkstatt. Die Mosaiksteine, in Formen von Kreisen und Halbkreisen in Gelb, Rot, Blau, Grün, Violett und Weiß, sind auf einem weißen Trägernetz ausgelegt. Viele der Mosaiksegmente sind mit handgeschriebenen Etiketten (z.B. 'C7', 'C8', 'D6') markiert, die auf einen Montageplan hindeuten. Im Hintergrund sind parkende Fahrräder und Lagerkisten auf rauer Betonoberfläche zu sehen.


Das Mosaik wächst – Stein für Stein

In meiner Werkstatt in Seedorf wächst das Projekt stetig. Es ist eine meditative Arbeit, die viel Geduld erfordert. Jedes Glasstückchen muss seinen Platz finden, damit am Ende das Gesamtbild stimmt. Auch wenn ich die absolute Perfektion wohl nie ganz erreichen werde, ist mein Anspruch an das Projekt hoch. Ein echtes „Homemade“-Stück braucht eben seine Zeit – und die nehme ich mir, zwischen meinen 80 % im Labor und den unregelmässigen Arbeitszeiten.



Ein winterliches Foto einer tief verschneiten Terrasse oder eines Balkons in einem Alpendorf, wie es im Blogbeitrag über Adelboden erwähnt wird. Im Vordergrund bedeckt der Schnee teilweise den dunklen Plattenboden. Links unten ist eine runde Feuerstelle vollständig von einer dicken Schneekappe verhüllt. Rechts steht ein geschlossener gelber Sonnenschirm, daneben ein im Schnee versunkenes Glasgeländer. Links steht ein grauer Sonnenschirm mit einer Schutzhülle. Eine hölzerne Kiste und ein langer Holzzaun mit einer Schneewechte begrenzen die Terrasse. Im Hintergrund sind weitere Holzhäuser (Chalets) mit tief verschneiten Dächern zu sehen, unter einem grauen Winterhimmel.


Wenn der Winter nicht gehen will

In Adelboden sieht die Welt momentan noch etwas anders aus als auf meinem Arbeitstisch. Dort liegt noch so viel Schnee, dass an eine Montage unter der Sitzbank gar nicht zu denken ist. Die Natur hat ihren eigenen Rhythmus, und gegen die Schneemassen im Hochland komme ich mit meinem Kleber und Glasbruch nicht an. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis die Sonne die Bank endgültig freigibt.



Technische Knacknüsse und die Sache mit den Flaschen

Neben dem Wetter beschäftigt mich noch eine technische Frage: Die Wahl der richtigen Trägerplatte. Bei Glaskunst im Aussenbereich gibt es keine Kompromisse – es muss frostfest und stabil sein. Ich bin hier noch in der Abklärungsphase, welches Material die beste Basis bietet. Ich bin hier noch in der Abklärungsphase, welches Material die beste Basis bietet – Wedi-Bauplatte oder doch eine Betonbrandschutzplatte? (Was meint ihr dazu?)


"Eine Bildmontage, die zwei verschiedene Arten von Trägerplatten gegenüberstellt. Im oberen Teil ist ein Stapel blauer Wedi-Bauplatten mit grauer Spezialbeschichtung zu sehen. In der Mitte steht die Frage: 'welche Material ist wohl sinnvoller?'. Der untere Teil zeigt einen Stapel schlichter, weißer Kunststoffplatten (vermutlich PVC-Hartschaum oder Forex). Das Bild verdeutlicht die Suche nach dem passenden Untergrund für ein Mosaikprojekt im Außenbereich."


Und dann war da noch… der Flaschenauftrag. Ein Projekt, das mich zeitlich ziemlich beansprucht hat. Ich hatte ursprünglich die Idee, mein Logo mit dem xtool S1 auf die Flaschen zu gravieren, musste diesen Plan aber aus Zeitgründen erst einmal hintenanstellen. Die Laser-Arbeiten hebe ich mir für einen späteren Zeitpunkt auf, wenn wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist. Manchmal muss man Prioritäten setzen, damit das Wesentliche nicht auf der Strecke bleibt.


Fünf flach geschmolzene, grüne Weinflaschen dienen als kreative Servierplatten und liegen parallel nebeneinander auf einer Edelstahloberfläche. Jede dieser gläsernen Schalen ist mit einer Auswahl an verschiedenen feinen Häppchen (Canapés) bestückt, die mit frischen Mikro-Grün (Sprossen) garniert sind. Das Bild zeigt eine professionelle Präsentation von Upcycling-Glaskunst im kulinarischen Einsatz.

Fazit: Das Projekt lebt, es wächst, und die Vorfreude steigt mit jedem geschmolzenen Zentimeter Schnee in den Bergen.



Danke, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet!

Eure Bettina von CreaKauz

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