top of page

Kreatives Comeback: Wenn das Labor ruht und die Steine rufen

  • Autorenbild: CreaKauz
    CreaKauz
  • 8. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Apr.

Warum es hier so still war


Man sollte meinen, nach einer fundierten Ausbildung zur zertifizierten Mosaizistin sprudelt man nur so vor Tatendrang. Und ja, die Ideen waren da – aber das Leben kam dazwischen. Mein 80%-Job im Labor hat in den letzten Monaten alle Energiereserven gefordert. Wenn der Kopf voll und die Beine schwer sind, bleibt die Werkstatt leider manchmal dunkel.


Doch die Sehnsucht nach Glas und Stein verschwindet nicht einfach. Sie wartet nur auf den richtigen Moment.


Ein winterliches Foto der modernen Holzterrasse in Adelboden, die als Installationsort für das Mosaik dient. Eine L-förmige Holzbank mit einem grauen Metalltisch und einem geschlossenen, gelben Sonnenschirm steht auf dunklen Fliesen. Schnee taut auf dem Boden. Im Hintergrund sind verschneite Alpen-Chalets unter blauem Himmel zu sehen.

Das neue Großprojekt: Eine Verwandlung in Adelboden


Der Funke sprang schließlich in unserem Feriendomizil in Adelboden über. Unsere Garten-Sitzbank, unter der wir früher Brennholz lagerten, war uns schon lange ein Dorn im Auge. Das Holz war feucht, die Optik wenig einladend. Nach dem Ausräumen kam die nackte Wahrheit ans Licht: grauer Beton und unschöne grüne Säulen.


Die Diagnose des CreaKauzes: Hier hilft nur ein großflächiges Mosaik!



Kreise, Kälte und Werkstatt-Chaos


Ich habe mich für ein dynamisches Kreis-Motiv entschieden – dieses Thema lässt mich einfach nicht los. Der Prozess hat bereits begonnen:


1. Planung: Erst klein skizziert, dann in Originalgröße ausgedruckt.


2. Materialschlacht: In Adelboden kann es richtig knackig kalt werden. Deshalb ist Frostsicherheit das oberste Gebot. Ich habe spezielle frostsichere Fliesen besorgt, die den alpinen Wintern trotzen.


3. Netztechnik: Damit ich gemütlich im Warmen arbeiten kann, lege ich das Mosaik in meiner Werkstatt auf Glasfasernetz vor.



Der "belagerte" Tisch


Aktuell herrscht in meiner Werkstatt der Ausnahmezustand. Die Fliesen für das Großprojekt blockieren jeden Quadratzentimeter meines Arbeitstisches. Andere Projekte? Momentan unmöglich! Mein Ziel ist es nun, jede freie Minute zu nutzen, um die Segmente fertig zu legen, damit wieder Platz für neue Ideen im Kopf (und auf dem Tisch) entsteht.


Ich halte euch auf dem Laufenden! Sobald das Legen beendet ist, nehme ich euch mit zur Montage vor Ort in die Berge.


"Was macht ihr, wenn der Job eure kreative Energie raubt? Habt ihr Tipps, wie man den Weg zurück in die Werkstatt findet?"

Kommentare


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page