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Mosaikkunst zum Anfassen: Mein Rückblick auf die DOMO-Ausstellung an der TGK-Glasmesse

  • Autorenbild: CreaKauz
    CreaKauz
  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
DOMO-Messestand mit Info-Banner, gerahmten Tier-Mosaiken, Glaskunst und Broschüren zur Mosaikkunst.
Unser Domo-Messestand an der TGK-Glasmesse - breit für zwei Tage voller Mosaikkunst und Begegnungen

Es gibt Momente, die bleiben einfach hängen. Einer davon war dieses Jahr wieder der 8. und 9. Mai, als in Schloss Holte-Stukenbrock die TGK-Glasmesse ihre Tore öffnete – und ich zum zweiten Mal nicht als Besucherin, sondern als Ausstellerin mittendrin stand. Zusammen mit Rainer, Christiane und meinem Mann Peter durfte ich die DOMO eV vor Ort vertreten und die diesjährige Wanderausstellung präsentieren. Ehrlich gesagt: Ein Gefühl, an das ich mich einfach nicht sattsehen kann.



Was steckt eigentlich hinter der DOMO eV?


Vielleicht fragst du dich, wer oder was die DOMO eV überhaupt ist. Ganz kurz erklärt: Es ist ein Verein, der mit ganzem Herzen für die Mosaikkunst brennt und sich dafür einsetzt, diese wunderbare Kunstform sichtbarer zu machen und weiterzuentwickeln. Für uns Kunstschaffende ist das mehr als nur eine Mitgliedschaft auf dem Papier. Es gibt handfeste Vorteile beim Materialeinkauf, spannende Weiterbildungen – und vor allem eines: Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen wie du selbst. Genau dieses Gemeinschaftsgefühl macht die DOMO für mich so besonders.


Reihe gerahmter Mosaikkunstwerke mit Tiermotiven wie Schmetterling und Kolibri während des Ausstellungsaufbaus.
Werk für Werk nimmt die Wanderausstellung Gestalt an - kurz vor der Eröffnung der TGK-Glasmesse

Aufbau mit Herzklopfen (und einem kleinen Schreckmoment)


Los ging unser kleines Abenteuer schon am Donnerstag vor Messebeginn, mit dem Aufbau der Ausstellung. Die TGK hatte wie gewohnt ganze Arbeit geleistet und uns eine perfekt vorbereitete Wand hingestellt, sodass wir die eingereichten Werke rasch und sicher aufhängen konnten. Ein Traum für jede Organisatorin.

Ganz ohne Drama lief es aber trotzdem nicht ab. Wir hatten leider einen Transportschaden zu beklagen, und als wäre das nicht genug, wollte sich ein weiteres Werk beim Aufhängen kurzerhand selbstständig machen! Zum Glück war Rainer blitzschnell zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern. Genau solche Momente zeigen mir immer wieder: Wenn ein Team so gut eingespielt ist wie unseres, dann wirft einen so schnell nichts aus der Bahn.


einmal ganz nah dran: Unsere Kamera schwenkt über die DOMO-Ausstellungswand an der TGK-Messe, vorbei an unzähligen kleinen Kunstwerken voller Charakter

Die DOMO-Ausstellung an der TGK-Glasmesse: Vielfalt, Präzision und ganz viel Herzblut


Als dann endlich alles hing und ich einen Moment Ruhe fand, um die DOMO-Ausstellung an der TGK-Glasmesse in aller Ruhe zu betrachten, war das für mich persönlich der schönste Augenblick des ganzen Aufbaus. Die Vielfalt der Arbeiten, die handwerkliche Präzision, die schiere Kreativität – ich war tief beeindruckt. Auch dieses Jahr sind wieder aussergewöhnlich schöne Werke zusammengekommen, die an beiden Messetagen unzählige Besucherinnen und Besucher restlos begeistert haben. Und ich muss zugeben: Ein bisschen stolz war ich schon, mittendrin sein zu dürfen.

Neben der Wanderausstellung durften Rainer und ich übrigens auch ein paar unserer eigenen Arbeiten zeigen. Die Resonanz? Einfach überwältigend. Die Gespräche waren intensiv, inspirierend und so unglaublich herzlich, dass ich am Ende beider Tage mit einem richtig warmen Gefühl nach Hause gefahren bin.


Das Herzstück der Messe: Begegnungen und neue Ideen

Genau das ist es, was ich an der Glasmesse so sehr liebe. Man trifft vertraute Gesichter aus der Szene wieder, knüpft neue Kontakte, schnuppert in kleinen Workshops in spannende Techniken hinein – und fährt am Ende mit einem Kopf voller frischer Ideen nach Hause. Ich glaube, genau dieser Ideenrausch ist es, der mich jedes Mal aufs Neue antreibt, mit noch mehr Freude in meiner Werkstatt zu stehen.

Viele Jahre lang bin ich selbst «nur» als Besucherin durch die Hallen geschlendert. Jetzt durfte ich schon zum zweiten Mal die Seiten wechseln – ein Perspektivwechsel, der mir unheimlich viel Freude bereitet hat und mich noch mehr für diese Kunstform brennen lässt. Mein Fazit steht damit fest: Ich würde die DOMO liebend gerne auch nächstes Jahr wieder auf der Messe vertreten!

Die Glasmesse bleibt für uns DOMO-Mitglieder einfach ein wunderbarer Treffpunkt, um uns auszutauschen, voneinander zu lernen und die Magie der Mosaikkunst einem grossen Publikum sichtbar zu machen. Und genau dafür brenne ich – Jahr für Jahr aufs Neue.


Warst du im Mai auch auf der Messe, oder interessierst du dich für die Mosaikkunst? Schreib mir gerne in den Kommentaren, welches Werk oder welche Technik dich besonders fasziniert hat!

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